Top-PicksSchnell-Auswahl: Bluetooth 5.3 + Wi-Fi 6
Vergleich der USB-Dongles nach Klasse
USB-Dongles sind die kleinen, oft unterschätzten Helfer, die einem Rechner Funkstandards oder Speicher-Schnittstellen nachrüsten, ohne dass das Mainboard oder Notebook getauscht werden muss. Die drei wichtigsten Klassen — Bluetooth, WLAN und Card Reader — decken über 90 Prozent aller praxisrelevanten Use-Cases ab.
| Dongle | Standard | Ideal für | Bewertung | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Avantree DG80 | Bluetooth 5.3, aptX HD / Low Latency | Audio-Streaming, Gaming-Headset am PC | ★★★★☆ 4,5 / 5 | €€ |
| TP-Link UB500 | Bluetooth 5.3, kein aptX | Maus, Tastatur, Standard-Audio | ★★★★☆ 4,4 / 5 | € |
| Asus USB-BT500 | Bluetooth 5.0 | Gaming-Setup mit Asus-Tools | ★★★★☆ 4,3 / 5 | € |
| TP-Link Archer T4U Plus | Wi-Fi 5 AC1300, Dual-Band | Office-Notebook, Reichweite | ★★★★☆ 4,4 / 5 | € |
| TP-Link Archer TX20U Plus | Wi-Fi 6 AX1800 | Streaming, Gaming, Home-Office | ★★★★☆ 4,4 / 5 | €€ |
| Asus USB-AX56 | Wi-Fi 6 AX1800, externe Antennen | Desktop-PC ohne WLAN | ★★★★☆ 4,3 / 5 | €€ |
| ProGrade Digital UHS-II Dual | SD UHS-II + microSD UHS-II | Foto-Profis, RAW-Workflow | ★★★★★ 4,7 / 5 | €€€ |
| Lexar Pro Workflow CFR1 | SD UHS-II, modular | Studio-Setups mit mehreren Slots | ★★★★☆ 4,5 / 5 | €€€ |
1. Bluetooth 5.3 mit aptX HD: Avantree DG80
Der Avantree DG80 ist einer der wenigen Bluetooth-USB-Dongles für PC, der aptX HD und aptX Low Latency parallel unterstützt — und damit kabelgebundenen Klang an drahtlosen Kopfhörern annähernd ersetzt. Reichweite bis 30 Meter, Class-1-Sender, kompatibel mit Windows 10 / 11.
Was er kann. Bluetooth 5.3, aptX HD (24 bit / 48 kHz), aptX Low Latency (rund 40 ms statt 200 ms bei SBC), AAC, SBC. Multipoint mit zwei Kopfhörern gleichzeitig.
Wofür ideal. Audiophile, die am PC mit Sennheiser Momentum 4, Sony WH-1000XM6 oder Bose QC Ultra arbeiten und keine Kabelverbindung wollen. Auch für PC-Gaming mit Low-Latency-Headsets — die Lippen-Sync-Verzögerung ist nicht mehr wahrnehmbar.
Limit. Nur Windows. Unter macOS funktioniert der Dongle nicht — Apple kontrolliert den Bluetooth-Stack über das Mainboard. Wer am Mac aptX HD will, muss eine andere Lösung wie Audioengine B-Fi nutzen.
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+ Pro
- aptX HD und aptX Low Latency parallel
- Reichweite bis 30 m durch Class-1-Sender
- Multipoint mit zwei Kopfhörern gleichzeitig
- Funktioniert ohne Treiberinstallation an Win 11
- Deutlich besserer Klang als Onboard-BT vieler Mainboards
− Contra
- × Nicht macOS-kompatibel
- × Etwas teurer als Standard-BT-Sticks
- × USB-A-Stecker, kein USB-C
- × aptX nur bei kompatiblen Kopfhörern aktiv
2. Bluetooth 5.3 Standard: TP-Link UB500
Wer am PC einfach nur Maus, Tastatur, Controller oder Standard-Bluetooth-Kopfhörer ohne aptX nutzt, braucht keinen Premium-Dongle. Der TP-Link UB500 ist mit unter 15 Euro die meistverkaufte Lösung — Bluetooth 5.3, Plug-and-Play unter Windows 11, stabile Verbindung bis 10 Meter.
Was er kann. Bluetooth 5.3, SBC und AAC, parallel bis zu sieben Geräte verbunden. Nano-Bauform, ragt nur 6 mm aus dem USB-Port.
Limit. Kein aptX, kein LDAC. Wer Hi-Res-Audio will, muss zum Avantree DG80 oder einem Creative-BT-W4 greifen. Außerdem nur Windows — auch hier kein Mac-Support.
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3. Bluetooth 5.0 mit Asus-Tools: Asus USB-BT500
Asus-Mainboard-Nutzer kennen die Armoury-Crate-Software — der USB-BT500 integriert sich nahtlos und ist die offizielle Asus-Lösung für PCs ohne Onboard-Bluetooth. Bluetooth 5.0 reicht für Maus, Tastatur, Audio-Standard.
Was er kann. Bluetooth 5.0, EDR, dual-mode, kompatibel zu Win 7 / 8 / 10 / 11.
Wofür ideal. Asus-ROG-Gaming-Setups, bei denen alles aus einem Ökosystem kommen soll. Sonst ist der TP-Link UB500 die bessere Wahl — aktueller Standard und günstiger.
4. Wi-Fi 6 USB-Adapter: TP-Link Archer TX20U Plus / T4U Plus
Wer ein älteres Notebook oder einen Desktop-PC ohne integriertes WLAN-Modul auf Wi-Fi 6 (AX) nachrüsten will, kommt am TP-Link Archer TX20U Plus kaum vorbei. AX1800-Klasse, externe ausklappbare Antennen, MU-MIMO und OFDMA — die volle Wi-Fi-6-Featureliste in einem USB-3.0-Stick.
Was er kann. 1.201 Mbps auf 5 GHz, 574 Mbps auf 2,4 GHz, WPA3, Beamforming. Reichweite messbar besser als bei Internal-Mini-PCIe-Karten älterer Notebooks.
Wofür ideal. Gaming-Setups, 4K-Streaming, große Wohnungen mit dem Router weit weg vom Arbeitsplatz. Auch sinnvoll für Mini-PCs ohne WLAN-Slot.
Treiber. Unter Windows 11 läuft der Stick mit Auto-Treiber out of the box. Bei Windows 10 sollte der aktuelle Treiber von TP-Link installiert werden — der Auto-Driver bringt nur Wi-Fi 5 ins System. Linux-Support gibt es über Open-Source-Treiber, ist aber kein Selbstläufer.
Alternative T4U Plus. Wer Wi-Fi 5 (AC1300) genug findet — etwa bei DSL-50-Mbit-Anschluss — spart mit dem TP-Link Archer T4U Plus rund 20 Euro. Identische Bauform, gleiche Antennen, nur älterer Standard.
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+ Pro
- Volle Wi-Fi-6-Geschwindigkeit über USB 3.0
- Externe Antennen für bessere Reichweite
- WPA3-Verschlüsselung
- Funktioniert als Notlösung wenn internes WLAN ausfällt
- Treiber-Support unter Windows 11 sehr stabil
− Contra
- × Etwas klobig, ragt aus dem Notebook heraus
- × Linux-Support nicht offiziell
- × USB 3.0 nötig für volle Geschwindigkeit
- × Bei vielen Geräten konkurriert er mit USB-3.0-Funkstörungen
5. Wi-Fi 6 für Desktop-PC: Asus USB-AX56
Der Asus USB-AX56 zielt auf Desktop-Nutzer, die echte Antennen-Reichweite wollen. Mit dem mitgelieferten Standfuß-Cradle stehen die zwei externen Antennen aufrecht — messbare Verbesserung gegenüber direkt im PC steckenden Sticks, besonders wenn der Tower unter dem Schreibtisch steht.
Was er kann. AX1800 (1.201 + 574 Mbps), MU-MIMO, OFDMA, WPA3, externes USB-Verlängerungskabel im Lieferumfang.
Wofür ideal. Gaming-PC-Tower ohne WLAN-Karte, der nicht ans Ethernet kommt. Auch sinnvoll, wenn der Router in einer anderen Etage steht — die Antennen fangen das Signal spürbar besser ein als der Stick direkt am Mainboard-USB.
Limit. Eingangsdurchsatz im realen Test pendelt um 700-900 Mbps an einem Wi-Fi-6-Router auf 5 m Distanz — nicht die volle 1.201 Mbps Spec, aber für Gigabit-Internet absolut ausreichend.
6. SD UHS-II Card Reader: ProGrade Digital UHS-II Dual-Slot
Profi-Fotografen, die mit Sony A7R-V, Canon R5 oder Fuji X-H2 arbeiten, schießen längst mit UHS-II-SD-Karten — und verlieren beim Import an einem alten USB-2.0-Card-Reader bis zu 80 Prozent der theoretischen Geschwindigkeit. Der ProGrade Digital UHS-II Dual-Slot ist der defacto-Standard im Pro-Workflow — USB 3.2 Gen 2 (10 Gbps), zwei UHS-II-Slots gleichzeitig nutzbar, Aluminium-Gehäuse mit magnetischer Standfuß-Plate.
Was er kann. SD UHS-II + microSD UHS-II parallel, real bis zu 312 MB/s pro Slot, USB-C und USB-A im Lieferumfang.
Wofür ideal. Hochzeits-Fotografen, Reise-Reporter, Video-Schnitt mit 4K-RAW. Wer abends 64 GB von zwei Karten parallel auf einen Mac mini überspielt, spart pro Session 10-15 Minuten gegenüber einem UHS-I-Reader.
Limit. Premium-Preis. Im Hobby-Bereich oft Overkill — wer nur gelegentlich Urlaubsfotos importiert, fährt mit einem 20-Euro-USB-3.0-Reader gut genug.
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+ Pro
- Beide UHS-II-Slots parallel mit voller Geschwindigkeit
- USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbps
- Aluminium-Gehäuse mit magnetischer Standfuß-Plate
- USB-C und USB-A Kabel im Lieferumfang
- Robust genug für Reise- und Outdoor-Einsatz
− Contra
- × Premium-Preis (3-4x mehr als Standard-Reader)
- × Für Hobby-Fotografen Overkill
- × Kein CFexpress-Support
- × Nutzt volle Geschwindigkeit nur an UHS-II-Karten
7. Modular für Studio-Setups: Lexar Pro Workflow CFR1
Wer im Studio an mehreren Karten gleichzeitig arbeitet, kennt das Lexar-Pro-Workflow-System: Eine Hub-Basis nimmt vier modulare Reader auf, jeder Slot kann SD UHS-II, microSD UHS-II oder CFexpress sein. Über USB-C an den Mac angebunden, alle vier Karten parallel — ideal für Video-Editor mit 4-Kamera-Setups.
Was er kann. Modulare Reader-Bays, USB 3.2 Gen 2, Hot-Swap-fähig.
Limit. Hub-Basis und Reader müssen separat gekauft werden — ein voll bestücktes 4-Bay-System kostet schnell über 300 Euro. Lohnt nur im professionellen Workflow.
Top-Picks pro Use-Case
- Du willst aptX HD am PC für Premium-Kopfhörer? → Avantree DG80 — Details im Spoke Bluetooth 5.3 Dongle für PC mit aptX HD
- Du brauchst Wi-Fi 6 am Office-Notebook? → TP-Link Archer TX20U Plus — Details im Spoke WLAN USB Dongle Wi-Fi 6 für Laptop
- Du importierst RAW-Dateien von UHS-II-SD-Karten? → ProGrade Digital UHS-II Dual — Details im Spoke SD Card Reader UHS-II für Fotografen
- Du willst nur Maus / Tastatur per BT verbinden? → TP-Link UB500
- Du suchst eine Asus-integrierte Lösung? → Asus USB-BT500
- Du hast einen Tower-PC ohne WLAN-Karte? → Asus USB-AX56 mit externen Antennen
- Du arbeitest im Studio an mehreren Karten parallel? → Lexar Pro Workflow
Worauf solltest du beim Kauf achten?
1. Bluetooth-Codec am Kopfhörer prüfen. aptX HD oder LDAC bringen nur dann hörbaren Vorteil, wenn die Kopfhörer den Codec auch unterstützen. Sennheiser Momentum 4 (aptX HD), Sony WH-1000XM6 (LDAC), Bose QC Ultra (aptX Adaptive), AirPods Max (nur AAC) — alle reagieren unterschiedlich. Vor dem Dongle-Kauf den Headset-Datenblatt-Codec checken.
2. macOS und Bluetooth-Dongles passen nicht zusammen. Apple kontrolliert den Bluetooth-Stack auf System-Ebene und blockiert externe BT-Adapter weitgehend. Wer am Mac aptX HD will, kommt mit USB-Bluetooth-Dongles nicht weiter — stattdessen externe DACs mit Kopfhörer-Anschluss oder dedizierte Audio-Sender wie Audioengine B-Fi nutzen.
3. Wi-Fi 6 lohnt nur mit Wi-Fi-6-Router. Wer einen alten AC-Router (Wi-Fi 5) hat, kann zwar einen AX-Stick anschließen — bekommt aber nur AC-Geschwindigkeit. Das volle Wi-Fi-6-Potenzial (höhere Effizienz bei vielen Geräten, OFDMA, Target Wake Time) wirkt erst, wenn beide Seiten AX können. Sonst lieber 30-50 Euro sparen und einen Wi-Fi-5-Stick wie den TP-Link Archer T4U Plus nehmen.
4. USB 3.0 Pflicht bei Wi-Fi 6. Ein Wi-Fi-6-Stick im USB-2.0-Port wird auf rund 480 Mbps gedrosselt — die volle Wi-Fi-6-Spec von über 1.000 Mbps geht verloren. Beim Notebook auf den blauen oder mit SS markierten USB-Port stecken. Bei alten Rechnern lohnt vorher ein PCI-Express-USB-3.0-Upgrade.
5. UHS-II nur mit UHS-II-Reader und UHS-II-Karte. Der zweite Pin-Reihe an UHS-II-SD-Karten überträgt die hohe Geschwindigkeit. Steckt man eine UHS-II-Karte in einen UHS-I-Reader, läuft sie auf UHS-I-Speed (rund 95 MB/s) — die Karte allein hilft nicht. Umgekehrt liest der ProGrade-UHS-II auch normale UHS-I-Karten, dann eben langsamer.
6. CFexpress ist nicht UHS-II. Wer mit Canon R5, Sony A1 oder Nikon Z9 arbeitet, nutzt oft CFexpress Type B Karten — die brauchen einen eigenen CFexpress-Reader (PCIe-basiert). UHS-II-SD-Reader können CFexpress nicht lesen, auch nicht via Adapter. Im Hybrid-Workflow lohnt der ProGrade CFexpress + SD UHS-II Reader oder das modulare Lexar-System.
7. USB-A vs USB-C beim Card Reader. Ältere USB-A-Reader laufen am M-Series-MacBook nur über Adapter — der schluckt teils Bandbreite. Wer am MacBook Pro M4 oder am iPad Pro M4 arbeitet, sollte direkt zu USB-C-Card-Readern greifen. ProGrade Digital liefert beide Kabel im Karton — beim ProGrade-System bleibt man flexibel.
Häufige Fragen
01 Funktionieren USB-Bluetooth-Dongles auch am Mac?
02 Wie groß ist der Vorteil von Wi-Fi 6 gegenüber Wi-Fi 5 in der Praxis?
03 Wie viel schneller ist UHS-II gegenüber UHS-I beim Foto-Import?
04 Brauche ich Treiber für Wi-Fi-6-USB-Sticks?
05 Funktioniert ein UHS-II-Card-Reader auch mit normalen UHS-I-Karten?
06 Was ist der Unterschied zwischen aptX HD und aptX Low Latency?
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