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USB-C Hub Vergleich 2026: Welcher passt zu wem?

Von Lukas Bergmann · Veröffentlicht

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Vergleich der Top-Empfehlungen

Fünf USB-C Hubs, fünf klare Anwendungsfälle. Wir haben sie nach Port-Auswahl, Bandbreite, Display-Output, Power Delivery und Preis-Leistung verglichen.

HubBandbreiteDisplayPDBewertungPreis
CalDigit TS4Thunderbolt 4 (40 Gbps)8K@60 / 2× 6K@6098 W★★★★★ 4,7 / 5€€€€
OWC Thunderbolt HubThunderbolt 4 (40 Gbps)1× 8K / 2× 4K@6060 W★★★★☆ 4,5 / 5€€€
Satechi USB4 MultiportUSB4 (40 Gbps)4K@60 (8K-fähig)100 W★★★★☆ 4,4 / 5€€€
Anker 555 (A8383)USB 3.2 Gen 2 (10 Gbps)4K@6085 W★★★★★ 4,6 / 5€€
HyperDrive Dual HDMIUSB 3.2 Gen 2 (10 Gbps)2× HDMI (4K@60 + 4K@30)85 W★★★★☆ 4,3 / 5€€

1. Empfehlung der Redaktion: Anker 555 USB-C Hub (A8383)

Das Anker 555 ist die ausgewogenste Wahl für die meisten MacBook-Nutzer. Mit 8 Ports — darunter 4K@60Hz HDMI, Gigabit-Ethernet, drei volle 10 Gbps USB-Ports und 85 W Power Delivery — deckt es 90 % aller Home-Office-Szenarien ab. Über 15.000 verifizierte Käuferbewertungen, Schnitt 4,6 / 5.

Ports. 1× HDMI 2.0 (4K@60Hz), 1× USB-C 3.2 Gen 2 (10 Gbps), 2× USB-A 3.2 Gen 2 (10 Gbps), 1× USB-C PD-In (85 W), 1× Gigabit-Ethernet, 1× SD, 1× microSD.

Bandbreite. Volle 10 Gbps auf allen Datenports — wichtig, wenn du externe SSDs nutzt. Viele günstigere Hubs drosseln auf 5 Gbps (USB 3.2 Gen 1).

HDMI 4K@60Hz. Über DisplayPort Alt-Mode. Reicht für 27″ und 32″ 4K-Monitore in Standard-Refresh. Für 4K@120Hz brauchst du HDMI 2.1 oder Thunderbolt — nicht Anker 555.

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+ Pro

  • Beste Port-Vielfalt im 50-€-Segment
  • Volle 10 Gbps auf allen Datenports (USB 3.2 Gen 2)
  • 4K@60Hz HDMI — viele Konkurrenten nur 4K@30Hz
  • 85 W Power Delivery reicht für MacBook Pro M4 14″
  • Premium-Aluminium-Gehäuse, gute Wärmeableitung

Contra

  • × Nur 1 Gbps Ethernet — kein 2.5GbE
  • × HDMI 2.0 statt 2.1 — kein 4K@120Hz
  • × Kein zweiter Display-Output
  • × Etwas dicker als reine Slim-Hubs

2. Premium-Pick (Thunderbolt-Dock): CalDigit TS4

Das CalDigit TS4 ist der Goldstandard unter Thunderbolt-4-Docks. 18 Ports, 98 W Charging, 2.5GbE Ethernet, UHS-II SD-Slot. Wer ein dauerhaftes Desk-Setup mit zwei Monitoren plus DAS, Audio-Interface und schnellem Netzwerk will, kommt am TS4 nicht vorbei.

Ports. 3× Thunderbolt 4 (40 Gbps, einer davon Host), 3× USB-C 10 Gbps, 5× USB-A 10 Gbps, 1× DisplayPort 1.4, 1× 2.5GbE Ethernet, 1× UHS-II SD, 1× UHS-II microSD, 3× Audio (Front + Rear).

Display. 1× 8K@30Hz oder 2× 6K@60Hz oder 2× 4K@60Hz. MacBook Pro M4 (Basis): Limit auf 2 externe Displays. M4 Pro / Max: drei oder mehr möglich, je nach Chip.

Power. 98 W an den Host — reicht für MacBook Pro 14″ M4 / M4 Pro unter Volllast. Für 16″ M4 Max bei extremer Last reicht es nicht ganz für maximales Tempo, aber im Alltag völlig ausreichend.

Preis. Rund 400 € — der höchste Preis im Vergleich, aber gerechtfertigt durch Verarbeitung, Port-Anzahl und 2-Jahres-Garantie.

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+ Pro

  • 18 Ports — mehr hat kein Thunderbolt-Dock
  • 98 W Charging an den Host
  • 2.5 Gbps Ethernet für moderne Heim-Netzwerke
  • UHS-II SD-Slot vorne — perfekt für Fotografen
  • Solide Aluminium-Konstruktion, vertikal oder horizontal nutzbar

Contra

  • × Hoher Preis (~400 €)
  • × Eigene Stromversorgung nötig (kein Bus-Power)
  • × Nicht portabel — wiegt fast 1 kg
  • × Lüfter unter Last leise, aber hörbar

3. Bestes Preis-Leistung: UGREEN Revodok Pro

Wer 2.5GbE Ethernet, 4K@60Hz HDMI und 100 W Power Delivery zum halben Preis von Anker oder Satechi will, findet im UGREEN Revodok Pro die beste Balance. Käuferbewertungen pendeln um 4,5 / 5 bei rund 8.000 Reviews.

Ports. 1× HDMI 2.0 (4K@60Hz), 1× 2.5GbE Ethernet, 1× USB-C 10 Gbps + PD-In (100 W), 2× USB-A 10 Gbps, 1× USB-A 5 Gbps, 1× SD, 1× microSD (UHS-I).

Stärke. Das 2.5GbE Ethernet bringt rund 260 MB/s in der Praxis — gegenüber 112 MB/s bei Gigabit. Wer NAS oder Glasfaser-Anschluss nutzt, profitiert direkt.

+ Pro

  • 2.5GbE Ethernet zum Preis vieler Gigabit-Hubs
  • 100 W Power Delivery — auch für 16″-MacBook ok
  • 4K@60Hz HDMI
  • Kompaktes Aluminium-Gehäuse

Contra

  • × Nur SD-Slot UHS-I — für Fotografen zu langsam
  • × Kein zweiter Display-Output
  • × Verarbeitung gut, aber nicht auf Anker-Niveau
  • × Wärmeentwicklung unter Volllast spürbar

Welcher USB-C Hub passt zu welchem Nutzer?

Worauf solltest du beim Kauf achten?

1. DisplayPort Alt-Mode und MST-Limit auf macOS. macOS unterstützt MST (Multi-Stream Transport) nicht für erweiterte Displays — anders als Windows. Wenn du zwei externe Monitore an einem M4 MacBook willst, brauchst du entweder zwei separate Display-Outputs am Hub (jeder eigene Lane) oder eine DisplayLink-basierte Lösung. Ein „Dual-HDMI-Hub“ liefert auf macOS sonst nur Mirror, nicht Extended.

2. Power Delivery: Pass-Through-Verluste einrechnen. Wenn der Hub mit 100 W gespeist wird, kommen am MacBook real meist 85-92 W an. Das reicht für 14″-Geräte. Für 16″ MacBook Pro M4 Max unter Volllast plane lieber Reserve ein — sonst lädt das Gerät nur langsam oder hält das Niveau.

3. Bandbreite: USB 3.2 Gen 2 vs USB4 / Thunderbolt 4. USB 3.2 Gen 2 liefert 10 Gbps, USB4 und Thunderbolt 4 jeweils 40 Gbps — also viermal so viel. Wichtig wenn du externe NVMe-SSDs nutzt: Eine moderne SSD schafft 1.000 MB/s+ und wird an USB 3.2 Gen 2 ausgebremst. Für reine Tastatur-, Maus- und HDMI-Nutzung reicht USB 3.2 Gen 2 völlig.

4. HDMI 2.0 vs HDMI 2.1. HDMI 2.0 liefert 4K@60Hz — Standard für die meisten Office-Monitore. HDMI 2.1 ermöglicht 4K@120Hz oder 8K@60Hz — relevant für Gaming-Monitore und High-End-Setups. Die meisten USB-C-Hubs nutzen HDMI 2.0. Echtes 4K@120Hz über USB-C-Hub bekommst du nur mit Thunderbolt 4 oder USB4 — und auch dann nur bei passendem Display.

5. Ethernet: 1 Gbps reicht oft, 2.5GbE lohnt mit NAS oder Glasfaser. Wenn dein Internet-Anschluss unter 1 Gbit/s liegt und du kein NAS hast, ist 1 Gbps Ethernet ausreichend. Bei Glasfaser-Anschlüssen über 1 Gbit/s oder lokalem 2.5GbE-Netzwerk nutzt du sonst dein Setup nicht aus.

6. UHS-II Kartenleser für Fotografen. Standard-Hubs liefern oft nur UHS-I (~95 MB/s Lesen). UHS-II schafft bis zu 312 MB/s — bei großen RAW-Dateien oder 4K-Video ein massiver Zeitgewinn. CalDigit TS4 hat UHS-II vorne integriert, die meisten anderen nicht.

Häufige Fragen

01 Welcher USB-C Hub ist am besten für MacBook Pro M4?
Für die meisten Nutzer ist das Anker 555 (A8383) die beste Wahl — solide Verarbeitung, 4K@60Hz HDMI, 85 W PD und volle 10 Gbps Datenrate für rund 50 €. Wer Premium-Setup mit 2 Displays plus Hochgeschwindigkeits-Netzwerk will, fährt mit dem CalDigit TS4 langfristig besser.
02 Funktioniert ein Dual-HDMI-Hub am MacBook Pro M4?
Eingeschränkt. macOS unterstützt MST (Multi-Stream Transport) nicht für erweiterte Displays — ein einfacher Dual-HDMI-Hub spiegelt am M4 oft beide Bilder oder gibt nur eines aus. Echtes Dual-Display-Setup gelingt mit Hubs, die zwei eigene Display-Lanes nutzen, oder mit DisplayLink-Adaptern. Details im Spoke zu Dual-HDMI-Hubs.
03 Wie viel Watt Power Delivery brauche ich?
MacBook Air M4: ab 30 W. MacBook Pro 14″ M4 / M4 Pro: 65-85 W reichen im Alltag, 96 W ideal. MacBook Pro 16″ M4 Pro / Max: mindestens 96 W, ideal 140 W. Beachte: PD-Pass-Through verliert oft 10-15 W — der Hub muss mit entsprechend stärkerem Netzteil gespeist werden.
04 USB 3.2 Gen 2 oder Thunderbolt 4 — was ist besser?
Thunderbolt 4 / USB4 bietet 40 Gbps gegenüber 10 Gbps bei USB 3.2 Gen 2 — also viermal so viel Bandbreite. Wichtig bei externen NVMe-SSDs, eGPUs und Multi-Display-Setups. Für Tastatur, Maus, ein HDMI-Display und SD-Kartenleser reicht USB 3.2 Gen 2 völlig. Thunderbolt-Docks kosten meist das Drei- bis Vierfache.
05 Welche Marken sind bei USB-C-Hubs empfehlenswert?
Premium / Thunderbolt: CalDigit, OWC, Kensington — bewährte Marken mit Treiber-Support. Mittelklasse: Anker, Satechi, HyperDrive — solide Verarbeitung, regelmäßige Firmware-Updates. Preis-Leistung: UGREEN, Plugable — gutes Material, etwas weniger Premium-Gefühl. Bei sehr günstigen No-Name-Hubs schwankt die Qualität stark — vor allem bei Power Delivery und HDMI.

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